Wir sind ein freier Träger der Jugendhilfe und organisieren im Auftrag des Jugendamtes Steglitz-Zehlendorf seit mehreren Jahren gemeinsam mit jungen Menschen ein gemeinnütziges Jugendfestival, das in diesem Jahr zum vierten Mal stattfindet.
Rahmendaten der Veranstaltung:
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Beteiligung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 27 Jahren (max. ca. 950 Besucher*innen)
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Termin: 19. September 2026, 14:00–22:00 Uhr
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kostenfreies Angebot
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Bühnenprogramm mit lokalen Bands und Acts (Hängerbühne 6 x 4 m, max. Höhe 4,9 m)
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Marktstände mit Mitmach-Angeboten von Jugendfreizeiteinrichtungen, Initiativen und jungen Menschen (z. B. T-Shirt-Druck, Gaming, Suchtprävention, VR-Berufsparcours, Glücksrad, Henna)
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sportliche Angebote wie Beachsoccer- und Beachvolleyballturniere
In den vergangenen zwei Jahren fand die Veranstaltung im Strandbad Wannsee statt. Dabei haben sich die Anforderungen an Genehmigungen und einzureichende Unterlagen schrittweise erhöht. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen vor Ort (u. a. Trinkwasserschutz, Natur- und Landschaftsschutz sowie Denkmalschutz) ergeben sich für uns teilweise komplexe Abstimmungsprozesse.
Aktuell stellt sich für uns insbesondere die Frage, ob für die geplante Bühne – deren Maße unterhalb der genehmigungsrelevanten Schwellen liegen – tatsächlich ein Bauantrag inklusive Beauftragung eines Architekten erforderlich ist. Bzw. ist für eine Veranstaltung in dieser Größenordnung ein Bauantrag nötig? Uns wurde mitgeteilt, dass ein Antrag im Sonderbau nötig sei. Befreundete Architekten halten das für nicht notwendig.
Die bisherigen Veranstaltungen sind reibungslos verlaufen und es kam zu keinen negativen Auswirkungen. Auch die vorgegebenen Lärmgrenzwerte wurden deutlich eingehalten.
Das Strandbad Wannsee hat sich aus unserer Sicht als geeigneter Veranstaltungsort erwiesen, insbesondere da es auf eine deutlich höhere Besucher*innenzahl ausgelegt ist und unsere Veranstaltung außerhalb der regulären Saison stattfindet. Zudem liegt es zwar im Landschaftsschutzgebiet, ist allerdings auf eine (weitaus höhere) Nutzung ausgelegt und die Auswirkungen (Müll etc) sind viel besser im Sinne des Naturschutzes handelbar als auf freien Flächen. Alternative Flächen, insbesondere Parks oder Grünanlagen, stehen laut Bezirksamt sowieso nicht zur Verfügung.
Wir haben Verständnis für die unterschiedlichen Anforderungen und Zuständigkeiten der beteiligten Stellen und sind sehr daran interessiert, gemeinsam tragfähige und praktikable Lösungen zu finden. Vielleicht hat hier jemand hilfreiche Erfahrungen?